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Demografie aktiv nutzen – gesellschaftlich wie innerparteilich

Die SU ist die zweitstärkste Vereinigung der CDU/CSU. Unter den Ü60-Wählenden erzielt die CDU Werte, von denen Parteien nur träumen können. Als Erfahrene haben wir allen Grund, uns nicht mehr in Diskussions-Ghettos über vermeintliche Altersthemen „einhegen“ zu lassen, sondern  alle gesellschaftlichen Fragen zu diskutieren – und mit den jüngeren zusammen nach Antworten zu suchen. Noch nicht oder nicht mehr vollständig berufliche, familiäre und finanzielle Verantwortung für andere zu tragen, kann auch befreiend für das Denken und Diskutieren sein.

Relevanz der eigenen Positionen entsteht dabei allerdings nicht durch Behauptung sondern vor allem durch inhaltliche Beteiligung an Diskussionen - gerne auch in vertretbarem Dissens zu denen, die Verantwortung tragen. Dazu will die neu aufgestellte SU Mitte gemeinsam mit anderen künftig neue Akzente setzen.

Seniorinnen und Senioren in der CDU dürfen ruhig mutiger werden, Diskussionen nicht nur nachzuvollziehen, sondern zu Generationen-übergreifend mitzubestimmen. Dann können wir auch Menschen für uns gewinnen, die als Seniorinnen und Senioren erstmals darüber nachdenken, sich bei uns zu engagieren und auch Parteimitglieder davon überzeugen, länger aktiv zu bleiben.

 
Herzliche Grüße

Johann Ganz

Kreisvorsitzender der SU Berlin-Mitte




 


1. Videokonferenz im 2. Lockdown am 25.03.2021 der SenUnion Mitte    von 18:00-1945 Uhr


2. Videokonferenz im 2. Lockdown  am 22.04.2021 der SenUnion Mitte        von 18:00-19:45 Uhr


3. Videokonferenz im 3. Lockdown am 27.05. 2021 der SenUnion Mitte
von 18:00 - 18:45 Uhr



 Senioren Union CDU Berlin Mitte                                           Januar 2021              

Der Kreisvorstand der CDU Berlin-Mitte möge folgende Wahlkampfthemen für die Wahlen 2021 zum Bundestag, AGH und zur BVV von Mitte ins Wahlprogramm aufnehmen.

 --- Mobilität für Senioren und Behinderte, Barrierefreiheit,

- die Senioren fühlen sich in ihrem Auto am wohlsten.
- den barrierefreien Ausbau der Verkehrswege und Zugänge zu allen öffentlichen Gebäuden.
- des Weiteren sollen für behinderte die Barrierefreiheit im ÖPNV vorangetrieben werden.

 --- Verkehr und Sicherheit im Verkehr,
                                                                                                                                                                                          
- wir sollten die Zahl der Radwege erhöhen, aber von Auto- und Straßenbahn-Verkehr trennen.
- in einer Millionenstadt gehört der öffentliche Verkehr dazu, Ausbau von U-und S-Bahnen.
- für Wassertaxis mit Elektromotoren senken die Zahl der Autos.
- die Ampelschaltungen optimieren, Querungshilfen schaffen und Fußgängerwege verbreitern.
- für alle Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer im öffentlichen Raum, mehr Rücksichtnahme.

 --- Innere Sicherheit,

- mehr Sicherheit auf Straßen und Plätzen in öffentlichen Verkehrsmitteln mit mehr Polizeipräsenz,
- wir sind gegen jegliche Art von Kriminalität (Clan), Drogenhandel, Übergriffe auf die Polizei, Feuerwehr, Notarztwagen.
- für den Ausbau effizienterer Videoüberwachung.
- für mehr Personal und bessere Ausstattung für Bundes- und Landespolizei.
- wir lehnen das Polizeigesetz des RRG-Senats ab.
- wieder Einsetzung von Kontaktbereichsbeamten („Polizei dein Freund und Helfer“) zur Unterstützung von Polizei u. Ordnungsamt

 --- Sauberkeit, Umweltschutz,

- mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum, mehr Abfallkörbe, keine illegalen Müllablageorte in Parks und Straßenränder, mehr Kontrollen des Ordnungsamts.
- wenn rechtlich möglich mit Videoüberwachung

 --- Bauen, Wohnen,

- Bauen, bauen, bauen...
- den Bau und Ausbau von bezahlbaren Wohnungen. die auch den Anforderungen mehr altersgerechte und barrierefreie Wohnungen genügen.
- auch neue Wohnformen, die das gemeinsame Wohnen mit Senioren, Kindern und Enkeln ermöglichen und fördern. Dazu gehört auch betreutes Wohnen.
- Enteignungen lehnen wir ab

 --- Pflege,

- die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Pflegebedürftige, deren Angehörige sowie für Pflegekräfte.
- wir treten ein für den Grundsatz „Reha vor Pflege“, um Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder hinauszuzögern.
- zur Entlastung einen „Maßnahmenplan für pflegende Angehörige“
- die Förderung von ehrenamtlichen Besucherdiensten in der Pflege.

--- Seniorenamt,

- parallel zur Jugend- und Sozialarbeit, dringend notwendig. Es wäre z.B. Anlaufstelle für Senioren, die nicht online sind, um Verwaltungsvorgänge zu erledigen.
- Alterseinsamkeit, Altersarmut und Altersdiskriminierung vorbeugen.

--- Kitas und Schulen,

- Wir wollen Kitas und Schulen sanieren, das Lehrpersonal aufstocken und die pädagogische Eignung sichern. Lasst uns endlich die jahrelang verschleppte Digitalisierung der Schulen mit neuem Tempo umsetzen.

--- Kultur, Freizeit und Spaß,

- die Mitte Berlin lebt von Hotelgewerbe und Gastronomie, Museen/Humboldt-Forum, Theater, Oper und einer sprudelnden Künstlerszene. Wir sollten sie über die Pandemie retten. Wir sollten das Zentrum beleben: Museen, Theater, Gastronomie, etc. sollen für Geimpfte öffnen.

--- Selbstbestimmung der Bürger und Bürgerinnen                                                                             

- Straßen Umbenennungen nur einvernehmlich mit den Einwohnern.

 Begründung:

Lasst uns wegweisender und mutiger werden! Wir benötigen ein kantiges Profil. Die Union soll sich von Zielen anderer Parteien unterscheiden. Wir sollten Rot-Rot-Grün ein fulminantes Ende setzen. Treten unsere Kandidaten als Mannschaft und mit einem Ziel an, erhöhen wir unsere Chancen. 


Johann Ganz
Kreisvorsitzender der SU - Mitte






 

Das ändert sich 2021 bei Ihrer Rente

Rentner mit geringem Einkommen können sich auf 2021 freuen: Die Grundrente kommt. Daneben gibt es weitere Änderungen bei Ihrer Altersvorsorge, die Sie kennen sollten. Ein Überblick.

Überblick

•   Grundrente kommt

•   Beiträge zur gesetzlichen Rente

•   Beiträge zur Betriebsrente

•   Steuern auf Rürup-Rente

Ab 2021 ist es so weit: Die Grundrente kommt. Sie soll Rentner unterstützen, die bislang nur eine geringe Rente erhalten haben. Das aber ist nicht die einzige Änderung, die 2021 bei der Altersvorsorge ansteht. So ändert sich auch etwas bei der gesetzlichen Rente, bei der Basis-Rente und bei der Betriebsrente. t-online gibt Ihnen einen Überblick.

Grundrente kommt

Lange wurde um sie gerungen, 2021 geht sie endlich an den Start: die Grundrente. Das Grundrentengesetz tritt am 1. Januar 2021 in Kraft.

Die Grundrente soll Rentner mit geringem Einkommen unterstützen. Das Arbeitsministerium rechnet mit 1,3 Millionen Rentnern, die Anspruch auf die Grundrente haben – davon die große Mehrheit Frauen.

Im Schnitt beträgt der Aufschlag 75 bis 80 Euro, er kann sich aber auch auf bis zu 400 Euro belaufen. Anspruch auf die Grundrente haben Sie, wenn Sie mindestens 33 Jahre lang Beiträge eingezahlt haben. Der Zuschlag soll gestaffelt werden, bei 35 Beitragsjahren soll er die volle Höhe erreichen.

•   Grundrente kommt: Das sollten Sie jetzt wissen

Grundrente fließt automatisch

Den vollen Betrag der Grundrente erhalten Sie dabei nur, wenn Ihr monatliches Einkommen als alleinstehender Rentner bei maximal 1.250 Euro liegt, oder wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Partner 1.950 Euro pro Monat an Einkommen beziehen. Einkommen oberhalb dieser Grenze werden zu 60 Prozent auf die Grundrente angerechnet.

Das Gute für Sie: Wenn Sie Anspruch auf die Grundrente haben, müssen Sie diese nicht beantragen. Sie kommt automatisch, sobald Rentenversicherung und Finanzbehörden die Einkommensverhältnisse abgeglichen haben.

•   Altersvorsorge: Wie stelle ich meinen Rentenantrag?

•   Drei Beispiele: Wer profitiert von der Grundrente – und wer nicht?

Das aber kann noch dauern. Ab Mitte 2021 werden die Rentenbescheide für die Neurentner versendet – diese enthalten dann gegebenenfalls einen Grundrentenzuschlag, teilt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) mit.

Bestandsrentner werden ihre Bescheide noch später erhalten. Bis Ende 2022 sollen alle Rentner ermittelt worden sein, die Anspruch auf den Zuschlag auf Mini-Renten haben.

Der Grund dafür: der enorme Verwaltungsaufwand, der mit dieser Ermittlung einhergeht. Beträge, auf die Sie bereits ab Januar 2021 einen Anspruch haben, werden automatisch nachgezahlt.

Beiträge zur gesetzlichen Rente

Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rente steigt zum 1. Januar 2021. Das ist die Grenze des Bruttolohns, auf die Arbeitnehmer Beiträge für die Rente zahlen müssen. Im Gegenzug heißt das aber auch: Auf alles, das Sie mehr verdienen, erhalten Sie keine zusätzlichen Rentenzahlungen.

•   Gesetzliche Rentenversicherung: Muss ich Steuern zahlen?

•   Früher in den Ruhestand: Wie Sie mit 63 in Rente gehen – ohne Abschläge

Im Jahr 2020 lag die Beitragsbemessungsgrenze im Westen bei einem monatlichen Bruttolohn von 6.900 Euro und im Osten bei 6.450 Euro. Ab 2021 steigt sie auf 7.100 Euro im Monat im Westen und 6.700 Euro im Osten.

Beiträge zur Betriebsrente

Die Beitragsbemessungsgrenze (siehe oben) spielt auch bei den Beiträgen zur Betriebsrente eine wichtige Rolle. Denn die Freigrenzen für Sozialabgaben und Steuer richten sich nach dieser Grenze. Bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze ist sozialabgabenfrei, bis zu acht Prozent steuerfrei.

•   Betriebsrente: So spart Ihr Chef für Ihre Rente

Das heißt: Dadurch dass die Beitragsbemessungsgrenze steigt, steigen auch die Freigrenzen. 2021 sind maximal 284 Euro der monatlichen Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge sozialabgabenfrei, 2020 waren es 276 Euro. Auch der steuerfreie Teil der Beiträge steigt: von maximal 552 auf 568 Euro im Monat.

Steuern auf Rürup-Rente

Wenn Sie die Rürup-Rente, auch Basis-Rente genannt, beziehen, können Sie Aufwendungen für diese von Ihrem zu versteuernden Einkommen abziehen. So müssen Sie letztlich weniger Einkommenssteuer zahlen.

•   Tipps zum Jahresende: So sparen Sie zum Jahresende noch Steuern

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Ab 2021 erhöht sich der mögliche Betrag auf 25.787 Euro bei Allleinstehenden und 51.574 Euro bei Verheirateten, 92 Prozent davon können Sie steuerlich ansetzen – in der Anlage Vorsorgeaufwand Ihrer Einkommenssteuererklärung.

Das sind also 23.724 Euro bei Alleinstehenden und 47.448 Euro bei Ehepaaren. Die Prozentzahl, wie viel der Beiträge zur Basis-Rente Sie steuerlich ansetzen können, erhöht sich bis 2025 auf 100 Prozent, folglich können Sie dann den vollen möglichen Betrag ansetzen.

Verwendete Quellen:

•   Eigene Recherche

•   Deutsche Rentenversicherung