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Presse
08.05.2021
Impfneid, warum?
Ich finde man sollte sich solidarisch zeigen und sich freuen, dass die Risikogruppe fast durchgeimpft ist.

Warum: Die heute über 80-jährigen haben Ihre Jugend in Kriegsjahren durchlebt. Sich als Trümmerfrau oder Mann, als Kind viele Jahre in einer unwirklichen Umgebung zurechtfinden müssen. Auf vieles verzichten müssen, was heute normal ist. In den weiteren Jahrzehnten einen großen Beitrag geleistet Deutschland zur Demokratie, Wirtschaftsaufschwung und den heutigen Wohlstand unserer Gesellschaft geführt. Dazu kann man auch die „WIR ÜBER 60“ zählen.
Warum: Diese Gruppe von Seniorinnen & Senioren hatten am Anfang der Pandemie am meisten gelitten. Im zurückliegenden Jahr war diese Personengruppe einer sehr hohen seelischen und physischen Belastung ausgesetzt.
Warum: Was gibt es schlimmeres als wenn man keinen Kontakt zu den Kindern, Enkeln und Urenkeln haben kann. Das gilt auch umgekehrt für die Urenkel, Enkel und Kinder die Ihre Großeltern und Urgroßeltern nicht der Gefahr einer Ansteckung aussetzen wollten. Von sterbenden keinen Abschied nehmen konnten, welch schreckliche Zustände.
Darum: Es muss den heute Geimpften und Genesenen unter Hygienemaßnahmen die Grundrechte, Normalität & Hoffnung zurückgegeben werden.
Warum: Diese Gruppe von Geimpften und Genesenen hat Zeit und Geld, die Kleinhändler, Gast-Hotelgewerbe, Tourismus, Kultur, die auch unter dieser Pandemie leiden, wieder zu einer Normalität zurückzuhelfen.
Deshalb: Es sollten alle Impfneider mehr Demut zeigen und
sich über solche Gedanken “Des Neides“ schämen. Viele ältere Menschen haben nicht mehr die Zeit, darauf zu warten bis alle durchgeimpft sind, das sollte auch allen Impfneidern klar sein!
Deshalb: Wünsche ich das es bald für alle wieder zur Freiheit, Gerechtigkeit, Gesetzlichkeit und persönlicher Entwicklung kommt.
Johann Ganz
Kreisvorsitzender
SenUnion Mitte

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Die Senioren Union in Berlin-Mitte fordert angesichts der Bundestags- und der Berliner Abgeordnetenwahl am 26. September dieses Jahrs eine Programmdiskussion zu folgenden Themen vor:

Rente

Die gesetzliche Rente bleibt für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Alter die wichtigste Säule für den Lebensunterhalt. Die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche und private Vorsorge müssen weiterentwickelt werden, so dass das Leben im Alter sicher geplant werden kann. Wichtig ist, dass der oder die Einzelne sein eigenes Leben mit Fantasie und Beständigkeit selbst gestalten hilft und sich nicht nur auf Behörden und Institutionen des Staates verlässt.
Eine zukunftsfeste Altersvorsorge muss die Balance zwischen den Generationen wahren. Leistungen und Lasten müssen fair verteilt sein.

Angemessenes Wohnen im Alter

Unsere Bürgerinnen und Bürger sollten im Alter die Möglichkeit haben, nach ihren Bedürfnissen und Wünschen angemessen wohnen zu können. Da die Bedürfnisse eines jeden Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten unterschiedlich sind, raten wir auch hier zur Selbstständigkeit. Eigeninitiative ist nötig, um die Wohnsituation an die jeweiligen Notwendigkeiten anzupassen, damit Seniorinnen und Senioren eine Generation übergreifende Lebensqualität pflegen und in vertrauert Umgebung am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Sicherheit

Wir fordern eine gut ausgebildete Polizei und einen besseren Rückhalt durch die Bevölkerung.  Straßen und Parks müssen sicher sein. Mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Die Kleinkriminalität (Handtaschendiebstähle, Überfälle) sollte stärker eingedämmt werden. Die Berliner Justiz sollte berechenbarer und zuverlässiger und vor allem mehr im Sinne des Allgemeinwohls handeln.

Amt für Rentnerinnen und Rentner

Seniorinnen und Senioren sind der gesellschaftliche Anker Deutschlands. Wir fordern ein Amt für und Senioren; es könnte dem Jugendamt angegliedert werden. Das Amt soll älteren Bürgern helfen, mit in der sich rasant wandelnden Technischen Welt, mit Behörden, Institutionen, Heimen, der Digitalisierung des Gesundheitssystems und der Weiterbildung etc. klarzukommen.
Der Senat sollte die zahlreichen Parks in Berlin fantasievoller gestalten und sportliche Bereiche für Senioren (Boccia, Schach, Taichi etc.) einrichten.

Verkehr und Mobilität

Wir fordern mehr S- und U-Bahnen, die öfter fahren, auch an den Wochenenden. Auch ein paar grüne Trams lösen die Verkehrsprobleme nicht. Wir brauchen eine wirkliche Offensive für einen funktionierenden Personennahverkehr von Auto und Öffentlichen Nahverkehr. 
Verbote und Quoten lösen keine Probleme. Ein Auto-Lockdown im Zentrum einer Millionenstadt wie Berlin ist nicht möglich. Unsere Seniorinnen und Senioren, Behinderte, lokale Kleinhändler, Handwerker, Gastwirte, Touristen, Hotels, Theater und Opern sind von Autos abhängig. Die Lösung heißt: mehr Wasserstoff-betriebene Busse, Transporter und Autos, auch mehr Elektro-Autos und für beide Systeme eine ausreichende Lade-Infrastruktur, mehr Tiefgaragen, ein elektronisches Verkehrsleitsystem und keine Verbote.Radfahrer runter von den Bürgersteigen! Räder sollen auf einem großen bezirksübergreifenden Berliner Radwegesystem fahren. Eine Kennzeichnung von Fahrrädern wäre möglicherweise für die aufgeheizte Stimmung zwischen den Verkehrsteilnehmern ein Kompromiss.

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08.03.2021
Unregelmäßigkeiten durch Mandatsträger!

Mehrere Vorfälle von finanziellen Unregelmäßigkeiten durch Mandatsträger, vor allem Bundestagsabgeordneten, - Philipp Amthor, Georg Nüsslein und Nikolas Löbel, Mark Hauptmann - beunruhigen die Öffentlichkeit und beschädigen das Ansehen der Union.

Bundestagsabgeordnete müssen integre, zuverlässige und berechenbare Vorbilder sein. Die Union muss davon ausgehen können, dass ein Abgeordneter, der bereits vom Bundestag mit erheblichen Finanzmitteln ausgestattet wird, rechtschaffend mit dem ihm anvertrauten Geldern umgeht. Er soll unabhängig bleiben. Er darf sich weder in finanzielle Affären verwickeln noch den Eindruck eines gierigen Absahners, Untreue oder Bestechlichkeit erwecken. Der Lobbyismus ist eine Gratwanderung, ebenso sind es erschlichene akademische Titel.

Gauner und Schwindler haben in der Union nichts zu suchen. Wir fordern einen geharnischten öffentlichen Widerspruch. Hier gehört ein grober Keil auf den Klotz. Wir warnen als ehemalige und gegenwärtige Mandatsträger vor den Folgen derartigen Fehlverhaltens. Die Union läuft Gefahr, dass die eigenen Mitglieder es ablehnen, im Wahlkampf zu helfen, geschweige denn sogar die Union zu wählen. Die Partei muss sowohl mit schlechteren Wahlergebnissen als auch mit Austritten rechnen.

Wir danken allen Mandatsträgern, die in Situationen von Korruption standhaft geblieben sind.

Johann Ganz    Peter Gierich    Wolfram Wickert 
Kreisvorsitzender und Vorstandsmitglieder der SenMitte 


Aufgrund der empfohlenen Schutzmaßnahmen (Corona-Krise) und der damit verbundenen anhaltenden Vermeidung sozialer Kontakte werden derzeit keine Termine verbindlich geplant.
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14.08.2020
Senioren klagen über schlechte Erreichbarkeit von Behörden

Die Senioren-Union in Berlin Mitte kritisiert die schlechte Erreichbarkeit zahlreicher Ämter und Behörden in der Corona-Krise.

„Wochenlange Wartezeiten, unbesetzte Telefone, Bürgerkontakte nur nach Terminabsprachen sind gerade für Ältere unzumutbar“, klagte der Kreisvorsitzende Johann Ganz  der Senioren-Union der CDU in Berlin Mitte. „Bei der Senioren-Union häufen sich die Klagen Älterer, die oft tagelang vergeblich versucht haben, ihr Bürgeramt oder eine andere Behörde zu erreichen.“

Viele Stadt- bzw. Bezirksverwaltungen haben den Publikumsverkehr in öffentlichen Gebäuden seit Monaten eingeschränkt. Außerdem haben deren Mitarbeiter im Home-Office oft keinen Zugriff auf kommunale Dateien, so dass Anträge nicht bearbeitet werden können. Das führe dazu, dass verkaufte Kraftfahrzeuge beim Händler stehen bleiben, weil in Zulassungsstellen lange Wartezeiten für eine Anmeldung anfallen.

Auch wer einen neuen Personalausweis benötigt oder Elterngeld beantragen will, muss sich oft auf lange Wartezeiten einrichten. „Und dass auch Ältere beim Verlust eines Wertgegenstandes das Fundbüro erst nach einer Terminabsprache erreichen können, ist nicht akzeptabel“, so Johann Ganz.

Mit gesundheitlichen Grüßen in der "verrückten" Zeit

Johann Ganz

KV Senioren Union Berlin-Mitte